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[27.05.2010, , Gabriele Felder]
VIP ist ein neues Element der Hightech-Strategie des BMBF. Mit der neuen Fördermaßnahme „Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP“ möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, mögliche Anwendungen ihrer Forschungsergebnisse zu erschließen. Ihnen soll ermöglicht werden, diese Ideen zu verfolgen, bis die Wirtschaft mit ins Boot steigt.
Ein Validierungsprojekt kann für maximal drei Jahre mit bis zu 500.000 Euro pro Jahr gefördert werden. In dieser Zeit sollen die Projektteams die technische Machbarkeit und das wirtschaftliche Potenzial ihrer Forschungsergebnisse systematisch analysieren und Anwendungsfelder erschließen. Dabei wird ihnen ein Innovations-Mentor zur Seite stehen, der das notwendige wirtschaftliche Know-how mitbringt. Die Forscher können die Förderung aber auch nutzen, um ihre Ideen technisch weiterzuentwickeln, beispielsweise bis zum Bau eines Demonstrators. Damit kommen sie den Bedürfnissen der Wirtschaft entgegen, deren Risiko bei der Investition in eine neue Entwicklung dadurch überschaubar wird.
Auf dem Weg vom Labor in den Markt setzt das BMBF mit VIP früh an und überbrückt eine Förderlücke: Es gibt zahlreiche Aktivitäten an den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, um potenziell verwertbare Forschungsergebnisse zu identifizieren. Und die Verwertungsphase selbst wird bereits mit vielfältigen Maßnahmen des Bundes und der Länder begleitet. VIP wird nun den Übergang, der besonderen Orientierungscharakter hat, unterstützen.
Die Maßnahme richtet sich an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die ganz oder anteilig vom Bund finanziert werden. Anträge für Validierungsvorhaben können bis zum 30. Juni 2012 fortlaufend gestellt werden.